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Ästhetik und Dramaturgie des Films

Der Maßstab der Gestaltung des Films ist es, dem Zuschauer die Angst vor einem Thema zu nehmen, das schwer zu durchschauen scheint, und ihn dabei mit spannenden Entdeckungen zu locken. Stets den Fakten verpflichtet, werden wir es strikt vermeiden, abstrakte Weisheiten zu verkünden. Jeder Sachverhalt speist sich aus Geschichten vor Ort. Abstrakte Zahlen erleben wir in ihren Auswirkungen, Prozentzahlen werden im Schicksal des einzelnen verdeutlicht. Nur vom einzelnen kommen wir zum Allgemeinen. Mit dieser Perspektive suchen wir in komplexen Zusammenhängen das Einfache, und werden nah am Menschen in der Welt des marktgerechten Menschen den Raum aufzeigen für Verständnis und Handlungsfähigkeit.

Mit unseren letzten Filmen „Wer Rettet Wen?“ und „Water Makes Money“ haben wir gezeigt, dass es unsere Stärke ist, komplizierteste Zusammenhänge für ein großes Publikum aufzubereiten. Auch „Der marktgerechte Mensch“ soll ein Film sein, mit dem wir dem Zuschauer einen Zugang zu einem existentiellen Thema verschaffen. Jedem inhaltlichen Block folgt eine Phase, die an das Erzählte optisch und akustisch anknüpft. Das schafft Zeit und Raum für die geistige und emotionale Verarbeitung der dargestellten Zusammenhänge.

Der Film „Der markgerechte Mensch“ geht vom Schicksal junger, gut gebildeter und marktgerechter Protagonisten aus, und wir erleben, wie sie sich in den Anforderungen verstricken. Die Familie Fries wird uns als roter Fadn durch den Film führen. Interviews mit Politikern, Vertretern der Unternehmen und Wissenschaftlern werden mit einer Kamera gedreht, die die Tiefenschärfe zu unterscheiden weiß, und jeweils in einem eigenen Set mit spezifischem Lichteinfall, um den Zuschauern eine klare Orientierung zu geben. Dagegen werden die Dreharbeiten mit den Protagonisten ohne das übliche Filmteam auskommen und ausschließlich mit einer kleinen Videokamera organisiert werden. So entsteht eine Vertrautheit, aus der diese Dokumentation ihre einzigartige authentische Kraft schöpfen wird. Eingesetzt wird auch eine kleine Steadycam, um bewegte Aufnahmen zu ermöglichen, die dem bewegten Leben des marktgerechten Menschen einen adäquaten Ausdruck verleihen.

Auf der einen Seite gestresste Bürgerinnen und Bürger, auf der anderen Politiker und Unternehmer. Sie sprechen von „Wettbewerbsfähigkeit, Verantwortung, Effektivität und sicheren Arbeitsplätzen“. Vereinzelte in der Masse, Gebildete vor Abgründen und das Einfache in komplexesten Zusammenhängen. Der Glanz, das Glitzern des vermeintlichen Siegers gespiegelt in der immer größeren Unsicherheit der Verlierer ist die Ästhetik eines Films, der Verständnis schaffen will und Mut macht, sich einzumischen.

   

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