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Förderung von unten für den Film "Der marktgerechte Mensch"

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Die unsichtbare Grenze des Sagbaren
Von der Freiheit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und anderen Illusionen   (https://www.nachdenkseiten.de/?p=57467)

Wenn man sich Dokumentationen in den öffentlich-rechtlichen Medien anschaut, findet man immer wieder kritische Berichte. Diese werden zwar meist erst nach 22.00 Uhr und später ausgestrahlt, es macht aber den Eindruck, dass die Journalisten das jeweilige Thema fundiert hinterfragen. Nur: Wie kritisch sind diese Reportagen? Wird wirklich umfassend recherchiert, werden Probleme und deren Ursachen bis an die Wurzel analysiert oder gibt es da Grenzen, ab denen bestimmte Themen nicht mehr angesprochen werden sollten? Die Erfahrungen von Herdolor Lorenz und Leslie Franke zeigen, dass es diese Grenzen definitiv gibt. Werden Bereiche adressiert, die den politisch Mächtigen im Land nicht genehm sind, ist es aus mit der bis dato guten Auftragslage.

Was bleibt, um den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben, ist, sich auf eigene Füße zu stellen. Das ist kein Phänomen, das erst in den letzten Jahren aufgekommen ist. Spricht man mit Herdolor Lorenz und Leslie Franke, sieht man, dass das schon länger der Fall ist. „Filme von unten“ – das war die Antwort der beiden Dokumentarfilmer, die 25 Jahre für das öffentlich-rechtliche Fernsehen tätig waren. Andrea Drescher hatte die Gelegenheit, für die NachDenkSeiten mit den beiden Filmemachern zu sprechen, deren neuester Film „Der marktgerechte Mensch“ am 16.1.2020 an den Start geht.

Erzählt doch bitte kurz von Euch – wie wird man Filmemacher?

Leslie: Nach meinem Staatsexamen in Geschichte und Russisch ging ich mit einem DAAD-Stipendium 1987 während der Perestroika-Zeit an die Filmhochschule nach Moskau. Als Studentin war ich politisch sehr engagiert, fand es spannend, die Sowjet-Union im Umbruch kennenzulernen und konnte mich dort sehr gut vernetzen. Vorher hatte ich bereits gemeinsam mit Herdolor erste Filme für die Gewerkschaft gemacht.

Herdolor: Ich habe bereits während meines Studiums der Politik, Geschichte, Philosophie, Geschichte und Germanistik erste Videos gedreht. Bildungs- und Gewerkschaftsarbeit lagen mir als ASTA-Vorsitzender in Marburg sehr am Herzen. Unser erster Film 1985 drehte sich um arbeitslose Menschen. Als Leslie dann nach Moskau ging, kam es zu unserem ersten Fernsehfilm „Tanja“, ein Film über eine sowjetische Frau. Gemeinsam mit Leslie entstand dann jedes Jahr zumindest ein Film, der auch vom Fernsehen finanziert wurde.

Ihr habt lange Zeit aus Russland berichtet, gab es da Probleme bei deutschen TV-Sendern?

Leslie: Nein – eigentlich nie. Wir haben als freie Autoren viele Filme über die Sowjetunion und die postsowjetische Zeit gemacht, es gab nie Probleme, unsere Sachen unterzubringen, kritische Berichterstattung aus Russland war völlig ok. Man konnte so kritisch sein, wie man wollte, es wurde nie beanstandet.

Wovon handelten Eure Filme aus der Zeit?

Leslie: Wir haben immer sehr nah am Menschen gearbeitet und wollten die gesellschaftlichen Veränderungen in der Umbruchszeit zeigen. Wir waren hauptsächlich in Fabriken unterwegs z.B. in einem großen Stahlkombinat, in einer Motorradfabrik in Minsk oder im Baltikum, wo Transporter herstellt wurden und haben versucht, die Hoffnung der ArbeiterInnen, zu dokumentieren. So war es den Arbeitern eine Zeit lang möglich, die Direktoren selbst zu wählen.

Herdolor: Die Jahre 1987 bis 1989 waren wirklich eine sehr hoffnungsvolle Phase – man erwartete sich Kooperation mit dem Westen, aber es zeigte sich schnell, dass das sehr schwierig war. Und dann kam die ruppige Zeit, in der nichts mehr so war wie vorher. Als die Sowjetunion auseinanderfiel, brach auch das wirtschaftliche Netzwerk der Sowjet-Republiken zusammen. Die Wirtschaft lag am Boden. Wir haben in unseren Dokumentationen gezeigt, wie die Menschen damit umgingen. 1995 verlagerten wir unseren filmischen Schwerpunkt wieder nach Deutschland. Da begannen dann unsere Probleme.

Was für Probleme hattet Ihr?

Herdolor: Wie ich es bereits an anderer Stelle einmal gesagt habe: Kritik an anderen Ländern ist im deutschen Fernsehen immer erwünscht, aber wehe, du bist im eigenen Land kritisch. Da wird es wirtschaftlich gefährlich, denn dann kommt etwas, was man schon als Zensur bezeichnen muss.

Könntet Ihr das konkretisieren?

Leslie: Aufgrund des Jugoslawienkrieges waren in den 90er Jahren viele Menschen von Bosnien nach Deutschland geflohen. Die wollte man aber nicht im Land haben, die wollte man schnellstmöglich loswerden. Unsere erste Dokumentation über den Umgang mit den Flüchtlingen passte da nicht wirklich in das gewünschte Schema. Unsere Redakteurin ließ uns völlig freie Hand und wir zeigten, was den Menschen alles so passiert war. Man erfuhr von ihrer Lebenssituation in Bosnien und sah dann, wie es in Deutschland – also bei uns in Hamburg – zuging. Qualifizierte, moderne Menschen wurden gerne als „Putzen“ missbraucht, wurden von oben herab wie Idioten behandelt, obwohl eigentlich nur die Sprache fehlte. Auch serbische Flüchtlinge kamen zu Wort – und zwar als Menschen und nicht als Feind.

Herdolor: Die 45 Minuten wurden zwar von der Redaktion abgenommen und um 20.15, also zur besten Sendezeit, ausgestrahlt – aber dann kam ein Anruf vom NDR. Ein Vertreter des Intendanten teilte uns mit, dass „dies unsere letzte Sendung für den NDR gewesen sei. Wir hätten die Flüchtlinge viel zu positiv dargestellt, nicht darüber berichtet, dass diese ja nur an der D-Mark interessiert seien und auch keine Deutschen zu Wort kommen lassen. Das ginge garnicht.“ Das war der Anfang vom Ende. Es dauerte fast 10 Jahre, bis wir wieder etwas für den NDR machen durften. Und das war dann das wirkliche Ende.

Gab es Aufträge seitens anderer Sender?

Herdolor: Anfangs ja. Wir haben zunächst für den WDR, dann für ARTE gearbeitet. Im Auftrag des WDR entstand unsere erste preisgekrönte Langzeitdokumentation „Mein Herz zerreißt“. In dieser Langzeitdokumentation haben wir auch hier Menschen, Flüchtlinge begleitet. Menschen, die kein Asyl bekamen, aber aufgrund ihrer persönlichen Situation nicht wussten, wohin. Wo sollte ein Serbe, der mit einer Kroatin verheiratet ist, hingehen, wenn sie in Deutschland nicht willkommen sind?

Leslie: Die beiden haben sechs Jahre in Schwerin gearbeitet und waren – ebenso wie ihre Kinder – gut integriert. Alle sprachen fließend Deutsch, erhielten aber keine Aufenthaltsverlängerung. Sie war in Bosnien als Chefärztin tätig, durfte bei uns nur in der Altenpflege arbeiten. Da eine Rückkehr „nach Hause“ nicht möglich war, haben sie beschlossen, in die USA auszuwandern. Dort haben wir die Familie dann 10 Tage mit der Kamera begleitet. Der Film wurde zwar im WDR gezeigt, stieß aber auf keine große Gegenliebe, obwohl er ausgezeichnet wurde. Danach waren wir zunächst nur noch für ARTE tätig, bis dann unser letzter Auftrag vom NDR kam.

10 Jahre später?

Leslie: Ja. Ein mutiger Redakteur, der kurz vor der Pensionierung stand, wagte sich, mit uns zusammenzuarbeiten. Es entstand der Film „Wasser unter dem Hammer“, der sich mit der Privatisierung der Wasserversorgung beschäftigte. Neben den Hamburger Stadtwerken, die kommunal waren und es auch noch sind , wurden die Folgen der Privatisierung in England, wo man unter Thatcher Vorreiter der Privatisierung war, mit Ergebnissen in Deutschland wie z.B. Berlin verglichen. Die Berliner Wasserversorger waren ja bis 2013 zu 49% in den privaten Händen von RWE und dem internationalen Wasserriesen Veolia. Also eine sogenannte Öffentlich Private Partnerschaft, kurz ÖPP. Die Ergebnisse dieses Vergleichs waren aber nicht gewollt.

Was heißt denn „nicht gewollt“?

Herdolor: Der Film wurde das erste Mal im NDR um 22.30 Uhr gesendet. Aufgrund der enorm positiven Rückmeldungen sollte er um 20.15 Uhr wiederholt werden. Eine ausführliche NDR-Webseite wurde extra dazu aufgesetzt – und dann wurde er von einer Sekunde auf die nächste abgesetzt. Wir erfuhren vom Redakteur, dass Veolia beim Intendanten interveniert hatte und behauptet hätte, dass darin enthaltene Aussagen falsch seien. Markus Schreiber, damals Assistent der Geschäftsleitung beim NDR, wurde aktiv und warf uns vor, wir hätten nicht seriös recherchiert. In einer Besprechung mit Vertretern des Investors Veolia sowie dem technischen Direktor der Berliner Wasserwerke wurden von diesem jedoch alle monierten Punkte als korrekt bestätigt. Markus Schreiber übernahm aber die Argumentation der Investoren und setzte den Film ab. Unser mutiger Redakteur wurde kurzfristig in Pension geschickt, der Leiter der Redaktion durfte zwei Jahre nichts mehr für den NDR machen. Das war dann nicht nur unser endgültiges Aus beim NDR, sondern auch bei allen anderen Redaktionen in der ARD.

Wieso das?

Herdolor: Auf einmal wussten alle in den Redaktionen, dass wir aufgrund unseres letzten Filmes beim NDR gesperrt worden waren. Jeder kannte uns. Wir waren das „heiße Eisen“, das keiner mehr anfassen wollte. Das war wirklich für uns einschneidend. Als wir Ende der 90er erstmals vom NDR gesperrt worden waren, bot sich der WDR für die weitere Zusammenarbeit an. 2005 gab es keine Alternativen mehr. Wir hatten in der Redaktion einen Film über die Privatisierung der Bahn in Vorbereitung, die Filmförderung war dafür bereits zugesagt – das wurde alles gekippt. Fast kein Sender war mehr bereit, mit uns an den Folgeprojekten zu arbeiten.

So entstand dann „Film von unten“?

Leslie: Genau. Wir haben Crowdfunding 2005 für uns erst erfinden müssen. „Film von unten“ wird von denen finanziert, die die Filme sehen und zeigen wollen. Jeder, der 20 Euro beisteuert, hat das Recht, den Film öffentlich nichtkommerziell aufzuführen. Filme zu produzieren, dauert jetzt natürlich länger, wir benötigen gut ein Jahr mehr Vorlauf, um die vollständige Finanzierung auf die Beine zu stellen.

Aber der Multiplikationseffekt darf nicht unterschätzt werden. Die Menschen, die den Film finanzieren, haben ein echtes Interesse, dass möglichst viele ihn auch zu sehen bekommen. Die Spender fühlen sich mitverantwortlich, den Film „auf die Straße“ zu bringen. Er wird nicht nur in Kinos, sondern in Schulen, Universitäten, Kneipen oder Pfarren aufgeführt, erreicht ein ganz anderes Publikum und kann damit auch etwas bewirken. Filme wie „Wer Rettet Wen?“ „Water Makes Money“ und „Bahn unterm Hammer“ haben gezeigt, wie mit Aufklärung und Mobilisierung Einfluss genommen werden kann.

Bei Water Makes Money war auch ARTE mit im Boot?

Herdolor: Ja. Bis 2010 haben wir noch mit ARTE zusammengearbeitet, wobei sie in diesen Film erst kurz vor Fertigstellung eingestiegen sind. Das Thema Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung haben wir ja schon rund 10 Jahre verfolgt – WATER MAKES MONEY wurde dann von der Hamburger Filmförderung, verschiedenen Stiftungen wie RLS und „Menschenwürde und Arbeitswelt“ mitfinanziert. Den Löwenanteil brachte aber die Crowd zusammen. Allerdings war die Unterstützung von ARTE extrem wichtig, als Veolia, einer der im Film kritisierten Konzerne, in Frankreich Anklage erhob. ARTE und die Crowd – die mediale Verbreitung – haben uns geschützt.

Leslie: Der Prozess verlief hervorragend, die wichtigsten Protagonisten haben als Zeugen ausgesagt und wir dürfen weiterhin das, „was korrupt ist, auch als korrupt bezeichnen“. Nur eine Bemerkung des Hauptprotagonisten musste aus der französischen Fassung entfernt werden. Insgesamt ein großer Sieg, den wir der Riesenöffentlichkeit und der Solidarität unserer Crowd in Frankreich und Deutschland verdanken. Der Film hatte auch großen politischen Erfolg: In Frankreich wurde die Wasserversorgung in vielen Städten und Gemeinden auf den Weg zur Rekommunalisierung gebracht. Auch in Italien nahm er Einfluss auf die Gesetzgebung, ein Gesetz zur Privatisierung konnte gekippt werden, und in Berlin beeinflusste der Film den Volksentscheid zur Rekommunalisierung der kommunalen Wasserversorgung. Was dann kam, war für uns aber weniger positiv.

Welche Folgen gab es denn?

Herdolor: Zum einen war ARTE, obwohl sie die ganze Zeit der Auseinandersetzungen hinter uns standen, nicht länger an der Zusammenarbeit interessiert – wir kamen jetzt bei keinem Sender mehr mit unseren Filmvorschlägen durch. Zum anderen kam der Angriff auf unser Studio.

Was für ein Angriff?

Herdolor: Drei Tage nach dem Prozess wurde unser Studio gehackt. Alle Rechner wurden von außen gekapert, unsere Archive zerstört. Es war eine professionelle Zerstörung sämtlicher Studiosysteme, alles musste neu aufgesetzt werden und wir hatten keine ausreichenden Backups. Eine echte Katastrophe für unsere Arbeit. Die Polizei hat es dem LKA übergeben, aber die Täter konnten nie identifiziert werden. Das war natürlich reiner Zufall; ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Aber Ihr habt trotzdem weitergemacht?

Herdolor: Natürlich. Jetzt gerade! Und mit Filmförderung und Crowdfunding kamen wir ja eigentlich gut durch – wobei es bei der Filmförderung auch schon Probleme gab.

Inwiefern?

Leslie: Als wir unseren neuen Film, „Der marktgerechte Mensch“ 2016 vorschlugen, gab es quasi gleichlautende Antworten von ARTE und der Filmförderung Hamburg. „Sie machen nur Agitprop“. Es ist schon richtig, wir vertreten in unseren Filmen eine klare Meinung, benennen Ursachen und analysieren die Hintergründe. Wir machen die Filme so, wie wir sie für richtig halten, lassen uns nicht zensieren. Wir stehen allerdings sicher nicht für Agitation und Propaganda, sondern recherchieren sorgfältig und arbeiten mit Fakten, die manchem allerdings unangenehm sind. Aber die Zensur hat auch Lücken, gottseidank.

Welche Lücken gibt es denn?

Herdolor: Die Zensur ist nicht perfekt. Wir bekamen den Tipp, dass es sich für uns nicht lohnen würde, nochmals in Hamburg einzureichen, dass wir aber bei der Bundesfilmförderung eine Chance hätten. Und das hat auch geklappt. Ein Drittel der Finanzierung wurde gefördert. Und dann gibt es noch unsere mutigen Kollegen in den Redaktionen, die man nicht vergessen darf.

Leslie: Die Filme kommen nicht ins Fernsehen. Aber die Kulturjournale machen uns zum Thema. Es gibt Interesse seitens kritisch eingestellter Kollegen in den Redaktionen, im Hamburger Kulturjournal, Kulturzeit oder WDR Westart. Es werden immer lange Interviews geführt und gesendet. Es gibt kritische und mutige Menschen in den Redaktionen, die im beschränkten Rahmen noch arbeiten dürfen. Sie kämpfen, und wenn sie zu intensiv kämpfen, sind sie ihren Job los. Aber sie setzen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv für die Aufklärung ein und unterstützen damit unsere Ziele.

Welche Ziele sind das?

Herdolor: Wir wollen mit unseren Filmen aufklären. Wer nicht Bescheid weiß, kann sich nicht wehren. Widerstand muss von unten kommen – und der kommt nur auf, wenn die Menschen wissen, worum es geht.

Leslie: Mit „Der marktgerechte Mensch“ wollen wir ein Bewusstsein für die Zusammenhänge von neuen kapitalistischen Arbeitsmodellen auf der einen Seite und den Konsequenzen wie Ausbeutung, Entsolidarisierung, Vereinsamung, der Zunahme von psychischen Krankheiten schaffen. Also welche Auswirkungen hat der herrschende Neoliberalismus auf den einzelnen Menschen und wie verändert das die Gesellschaft? Damit setzen wir Impulse, die die Menschen zum Nachdenken und dann ins Handeln bringen können.

Wann und wo kommt der Film denn in die Öffentlichkeit?

Premiere und bundesweiter Kinostart ist der 16.1.2020 – sämtliche Aufführungen an diesem Tag kann man unter finden.

Dann Toi Toi Toi für Eure Premiere!

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Zum Film – Der marktgerechte Mensch

Die Filmemacher gehen an die Arbeitsplätze der neuen Modelle des Kapitalismus wie der Gig-Economy, der Arbeit auf Abruf. Sie treffen auf Menschen in bisher sicher geglaubten Arbeitsstrukturen an Universitäten oder in langjährigen Arbeitsverhältnissen mittlerer und oberer Leitungspositionen. Und beobachten, wie sich die Verschärfung des Wettbewerbs immer stärker auf den Einzelnen verlagert – was Solidarisierung und tragbaren sozialen Beziehungen nur sehr schwer Raum lässt. Depression und Burnout machen Menschen, die an dieser Last und Unsicherheit zerbrechen, das Leben zur Hölle. Selbst dann noch glauben viele, an ihrem Schicksal selbst schuld und ein Einzelfall zu sein. Doch dieser Wahnsinn ist nicht alternativlos. Der Film stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften, Beschäftigte von Lieferdiensten, die einen Betriebsrat gründen und die Kraft der Solidarität von jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten. „Der marktgerechte Mensch“ ist ein Film, der die Situation hinterfragt und Mut machen will, sich einzumischen und zusammenzuschließen. Denn ein anderes Leben ist möglich.
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