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Förderung von unten

für den Film "Der marktgerechte Mensch" 165.000,00

 für den Film "Der marktgerechte Patient" 5.601,00

 

   

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Der marktgerechte Patient

Ein "FILM VON UNTEN" von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 72 Min.

Ferigstellung: Herbst 2018

 Helfen Sie mit, dass nun zuerst auch der Film „Der marktgerechte Patient“ entstehen und noch in diesem Jahr in die Kinos kommen kann.

Es gibt zwar bereits zahllose Berichte über skandalöse Zustände in den deutsche Krankenhäusern. Erstaunlicherweise fehlt dabei aber fast immer der Bezug auf die wesentliche Ursache dieser Zustände: Die seit 2003 verbindliche Vergütung der Krankenhäuser durch sog. Fallpauschalen (jede diagnostizierbare Krankheit hat einen fixen Preis – wer mit möglichst geringen Personal-, Sach- und Organisationskosten den Patienten optimal schnell abfertigt, macht Gewinn – wer sich auf die Patienten einlässt und Tarife zahlt, macht Verlust). Die Einführung der sog. DRGs (Diagnosis Related Groups) war der radikale Schritt zur kompromisslosen Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin vom Gedanken der Empathie und Fürsorge getragen wurde. Seither wird der Mensch dort, wo er am Verletzlichsten ist, nämlich als hilfsbedürftiger Patient, den gnadenlosen Prinzipien von Gewinn und Verlust untergeordnet.

Wir sind nicht an der Zurschaustellung von Skandalen interessiert. Uns kommt es bei der Aufdeckung von Folgen vor allem auf die Ursachen  der unhaltbaren Zustände in den deutschen Krankenhäusern an. Nur so sind sie zu verändern! Deshalb nun der Film: „Der marktgerechte Patient

 Fatale Folgen der Fallpauschalen

Bezeichnend ist, dass in der Ankündigung des 17. Europäischen Gesundheitskongresses 2018, auf dem sich die Größen der Gesundheitspolitik und des medizinischen Business treffen, den deutschen Kliniken zwar gute Noten bescheinigt wurden. Die größte Sorge sei aber, „dass viele Ärzte und Pflegekräfte nicht mehr gerne in ihrem Beruf arbeiten und sich andere Berufe suchen“. Die Flucht aus dem Krankenhäusern ist für PflegerInnen bereits real, weil sie trotz unsäglichem Stress nicht mehr zur wirklichen Pflege der Patienten kommen. Aber auch die meisten Ärzte sind es leid, gezwungen zu sein, in erster Linie auf die Profitabilität ihrer Abteilung zu achten.

 Hoffnungsschimmer bereits versunken?

 Offensichtlich ist die Angst vor Kliniken ohne Personal auch schon bei der Politik angekommen. So wurde in den Koalitionsvereinbarungen festgelegt, dass das Budget für die Pflege aus den Fallpauschalen herausgenommen wird. Damit wäre ein erster Pfeiler des marktgerechten Preissystems gebrochen. Der ansonsten gar nicht so progressive Krankenhausverband ließ sogar verlauten, sie würden sich unter diesen Umständen auch einer Abschaffung der DRGs nicht widersetzen. Allerdings wurde Herr Spahn Gesundheitsminister. Und wenn es nach ihm geht, wird es keine Abstriche an den Fallpauschalen geben. 

 In der SPD rumort es deshalb

 Und mit den Volksentscheiden in Hamburg und Berlin für „Mehr Personal ins Krankenhaus durch feste Personal-Patienten-Schlüssel“ erhöht sich der öffentliche Druck. In dieser Situation halten wir es für unsere Pflicht, als erstes einen eigenständigen Film herauszubringen unter dem Titel „Der marktgerechte Patient“ und ihn in diesem Jahr in die Kinos zu bringen. Viele hundert Veranstaltungen mit diesem Film sollen und können die Diskussion über die DRGs vorantreiben.

 Für den ursprünglich geplanten zweiten TeilDer marktgerechte Mensch“,der weitere Aspekte der Entsolidarisierung unserer Gesellschaft behandeln wird, werden wir erst danach die Dreharbeiten fortsetzen. Und dessen Premiere wird dann wohl nicht vor der zweiten Hälfte des kommenden Jahres sein.

 Zwei Filme statt einem

das heißt für uns aber leider wesentlich mehr Aufwand und mehr Kosten. Da wir keine finanziellen Reserven haben, müssen wir  leider um 35.000€ weitere „Filmförderung von unten“ bitten.

 Helfen Sie mit, dass zuerst auch der Film „Der marktgerechte Patient“ entstehen und noch in diesem Jahr in die Kinos kommen kann.

 Mit jeder Spende sind Sie Förderer/in der Filme. Wenn Sie den Film „Der marktgerechte Patient“ fördern wollen erhalten Sie ab 20€ von „Gemeingut in BürgerInnenhand“ eine DVD-Kopie des Films mit der Lizenz zur nichtkommerziellen Vorführung

  • Ab 35 € erhalten Sie von „Gemeingut in BürgerInnenhand“ die DVD-Kopien der Filme „Der marktgerechte Patient“ und „Der marktgerechte Mensch“mit der Lizenz zur nichtkommerziellen Vorführung
  • Jede/r Förderer/in des Filmes, die bereits eine Summe bis zu 30 € gespendet haben, müssen nur 5€ mehr mit dem Vermerk „Der marktgerechte Patient“ spenden, dann erhalten Sie DVD-Kopien beider Filme mit der Lizenz zur nichtkommerziellen Vorführung
  • Wenn Sie bereits ab 35 € gespendet haben, erhalten Sie selbstverständlich beide Filme.

 Zahlungen bitte auf das Konto: Empfänger: Der marktgerechte Patient, GLS Bank, IBAN: DE49430609672020346200, BIC: GENODEM1GLS oder auch per PayPal 

 35.000 EURO    

ist die Filmförderung von unten, damit auch der erste der beiden Filme entstehen und dieses Jahr in die Kinos kommen kann

 

   

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