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Rundbrief Januar 2018 - Die Filmemacher skizzieren grundlegende Gedanken zum Filmprojekt

Wir machen den Film „Der marktgerechte Mensch“, weil wir alle immer mehr vereinzeln und von Konkurrenz zueinander bestimmt sind. Jeder hat alle Möglichkeiten, wenn er sich nur durchsetzen kann. Das wird uns als wachsende Freiheit verkauft. Tatsächlich ist das aber ein ruinöser Wettbewerb. In ihm verlieren wir mehr und mehr an Schutzrechten, an gutem Leben und Zukunft, während soziale und solidarische Bindungen schwinden.

Die Verlierer sind die verdienten Verlierer - die Gewinner die verdienten Gewinner

L: Es ist ein wesentliches Merkmal dieser Epoche, dass wir alle immer mehr bereit sind, auch noch das Letzte aus uns herauszuholen, uns in allen Lebenslagen kreativ, flexibel, eigenverantwortlich, risikobewusst und kundenorientiert zu verhalten. Doch die Angst ist heute präsenter denn je. Denn wenn wir scheitern, geben wir dafür uns immer selbst die Verantwortung. Arbeitslosigkeit, Niedriglohn, Armut, drohender beruflicher Abstieg und Altersarmut empfinden die meisten von uns als ihr persönliches Versagen. Was es oft natürlich gar nicht ist.

Kein Recht mehr auf Scheitern

Und haben wir mal Erfolg, so droht sofort die Sorge vor künftigen Mißerfolgen. Diese Unsicherheit zwingt uns zur permanenten Selbstoptimierung. Doch nicht alle können dem Wettbewerb standhalten. Und kein Erfolg und keine Anstrengung vermögen die Angst vor dem Scheitern zu bannen.

Klassengesellschaft

Einige profitieren aber von dieser gandenlosen Konkurrenz. Das sind die Eigentümer unserer Schulden. Die werden reicher und reicher, ganz ohne jede Leistung und Wettbewerb.

Alles wird zur Ware

In der über 200-jährigen Geschichte des Kapitalismus wurden immer weitere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens für die Verwertbarkeit als Ware erobert. Vom Menschen war dies von Anfang an die Arbeitskraft, die dem Kapitalverwertungsprozess diente. Aber in den Gewerkschaften, im Sportverein und in einem großen Teil der Freizeit konnte man sich lange Zeit den Prozessen entziehen, die alles zu Geld machen. Erst in den letzten 20 Jahren wurde zunehmend der ganze Mensch bis in seine Seele hinein zur Ware. Wie die meisten Freizeitaktivitäten sind Yoga, Meditation Aufmerksamkeitstraining auch der Sport mittlerweile Teil des Big Business. Eine Wettbewerbs- und Geldmaschine Tag und Nacht und überall!

Solidarität und Gemeinsinn statt Ware

Dennoch verwenden in Zeiten, in denen alles zu Geld gemacht wird, immer mehr Menschen einen Großteil ihrer Kraft für das Gegenteil aufwenden: für solidarisches Handeln und Gemeinsinn. Ob Open Source Programme, wie „Open Street Map“, ob „Foodsharing“, „Good Matters“, „Umsonstläden“ oder Gemeinwohlökonomie, überall suchen und finden immer mehr Bürger Bereiche und Aktivitäten, die der Welt des Business eine überaus wertvollen Bereich der Freiheit abringen. Auch unser Film „Der marktgerechte Mensch“ kann nur entstehen und verbreitet werden von den Tausenden, die ihn ohne jeden geldwerten Vorteil unterstützen.

Unser Filmprojekt „Der marktgerechte Mensch“

soll in einer Welt, wo alles zur Ware  verkommen ist, helfen, unsere Solidarität und unseren Gemeinsinn zu stärken. Laßt uns nicht in Konkurrenz zueinander versinken, während die Reichen immer reicher werden und wir immer schutzloser und augelieferter. Demokratie hat nur eine Chance, wenn wir unsere gemeinsamen Interessen erkennen und uns wehren. Der Film „Der Marktgerechte Mensch“ wird ein Werkzeug dazu sein.

   

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