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Förderung von unten für den Film "Der marktgerechte Mensch"

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Rundbrief Juni 2019 - Einverständnis des Täters benötigt

Sie haben lange von uns nichts gehört.

Nach der Premiere des eingeschobenen Filmes „Der marktgerechte Patient“ haben wir uns sofort mit aller Kraft auf die Fertigstellung des ursprünglich geplanten Films „Der marktgerechte Mensch“ für Ende diesen Jahres gestürzt. Doch der nicht geahnte ungewöhnliche Erfolg der Doku über die Misere der deutschen Krankenhäuser hat uns mehr in Anspruch genommen als erwartet.

Opfer dessen, was wir zeigen wollen

In dem zwangsläufig aufgetretenen Stress wurden wir dann leider auch ungewollt ein Opfer desssen, was wir in dem Film „Der marktgerechte Mensch“ zeigen wollen: Stress und soziale Isolierung vor den Computern machen krank.

Einverständniserklärung des Täters benötigt

Dazu kommt die neue Datenschutzverordnung (DSGVO). Mit ihr sind wir als TV- unabhängige kritische Dokumentarfilmer jetzt jederzeit der Straffälligkeit ausgesetzt sind. Ein Beispiel: Wir haben gerade den Fall eines sog. Investors dokumentiert, der im neu erworbenen Wohnblock durchsetzen will, jedes Zimmer einzeln zu vermieten. Auf Grund des Widerstandes einzelner Wohnungen ist er mit diesem Vorhaben in zwei Gerichtsverfahren aber gescheitert. Seitdem wählt er den terroristischen Weg. Er stellt Strom und Gas ab, attackiert die widerständigen Bewohner mit persönlicher Gewalt….. Wenn der Investor sich in dieser Beschreibung wiedererkennt – auch ohne seinen Namen zu nennen die von ihm inflakranti aufgenommenen Bilder zu zeigen – kann er uns erfolgreich zu einer Mindeststrafe von 200.000€ verklagen. Denn wir hätten ihn vor der Veröffentlichung fragen müssen, ob er damit einverstanden ist!

Schutz der Mächtigen vor Kritik

Es gibt zwar ein sog. Medienprivileg. Danach brauchen sich die Berichterstatter der öffentlich und privaten TV-Sender nicht an die Pflicht der Einholung des Einverständnisses halten. Doch wir als politisch unabhängige kritische Filmemacher sind nun juristisches Freiwild!

Selbstverständlich werden wir uns im Film „Der marktgerechte Mensch“ dieser Drohung nicht beugen. Es wäre doch Wahnsinn, vor Aufdecken einer Untat den Täter um Einverständnis zu bitten! Wir können nur hoffen, dass ähnlich wie bei der Klage des Weltkonzerns „Veolia“ gegen unseren Film „Water Makes Money“ eine große Öffentlichkeit getragen von den zahllosen „FilmförderInnen von unten“ eine mögliche Verurteilung verhindern wird.

   

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